
Parkstadt Mülheim: SPD-Fraktion lädt vor der Ratsentscheidung zum Diskussionsabend ein
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26. Oktober 2026Cybersicherheit hat höchste Priorität – sensible Schutzmaßnahmen gehören jedoch nicht in die öffentliche Diskussion.
Cyberangriffe bedrohen zunehmend auch die IT der Stadt Mülheim an der Ruhr. Als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge muss die Verwaltung handlungsfähig bleiben und ihre Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zuverlässig schützen.
Die SPD-Fraktion befasst sich daher intensiv mit Cybersicherheit und digitaler Widerstandsfähigkeit – vom IT-Risikomanagement und Schutz vor Ransomware bis zu Notfallkonzepten, Sicherheitsüberprüfungen und der Sensibilisierung der Mitarbeitenden.
„Den im letzten Rat von der FDP/BAMH-Fraktion gestellten Antrag, konkrete Hintergründe zu IT-Schutzmaßnahmen im öffentlichen Teil einer Ratssitzung zu erörtern, haben wir deshalb in dieser Form abgelehnt. Eine öffentliche Diskussion über Sicherheitsarchitekturen, mögliche Schwachstellen oder interne Notfallstrategien kann selbst zum Risiko werden und potenziellen Angreifern zusätzliche Erkenntnisse liefern“, erläutert Alexander Prim, SPD-Stadtverordneter.
Verwundert äußert Prim sich darüber, dass ausgerechnet die liberalen Fraktion diesen Vorstoßunternommen hat, denn Datenschutz und Cybersicherheit seien zwei Seiten derselben Medaille. Wer das eine fordere, dürfe das andere nicht durch unbedachte öffentliche Transparenz gefährden.
Die Sozialdemokraten fordern daher, sensible Details fachlich vorzubereiten und in geeigneter, nichtöffentlicher Form mit den zuständigen politischen Gremien zu beraten. Dies schließe auch die aktive und konstruktive Begleitung von Weiterentwicklungen der Schutzmaßnahmen mit ein.
„Cybersicherheit ist eine zentrale Zukunfts- und Sicherheitsaufgabe der öffentlichen Verwaltung und somit auch der Stadt Mülheim. Wir wollen Sicherheitslücken schließen, nicht öffentlich darüber diskutieren, wo sie möglicherweise zu finden sind. Wir vertrauen den laufenden Bestrebungen der Stadtverwaltung, hier Optimierungen zu planen und umzusetzen“, so Prim abschließend.


