
SPD fragt nach – keine zusätzlichen Rettungsdienstgebühren bei Fehlfahrten für Bürgerinnen und Bürger in Mülheim
12. März 2026Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr setzt sich für die Ermöglichung von Public-Viewing-Veranstaltungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ein. Mit einem Antrag im Ausschuss für Bürgerangelegenheiten, Bevölkerungsschutz, Sicherheit und Ordnung wird die Verwaltung beauftragt, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.
„Eine Fußball-Weltmeisterschaft lebt vom gemeinsamen Erleben. Es wäre ein falsches Signal, wenn es in unserer Stadt gar keine Angebote für Fans gäbe“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Filip Fischer. „Gleichzeitig nehmen wir die berechtigten Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner sehr ernst. Unser Ziel ist ein ausgewogener Ansatz, der beides zusammenbringt.“
Hintergrund ist die Entscheidung des Verwaltungsvorstandes, Public-Viewing-Veranstaltungen in zentralen und wohnortnahen Bereichen aufgrund möglicher Lärmbelastungen nicht zu genehmigen. Für die SPD-Fraktion ist dies nachvollziehbar, darf jedoch nicht zu einem vollständigen Verzicht führen.
Der ordnungspolitische Sprecher Falk Bender betont: „Wir wollen gezielt nach Standorten suchen, die gut erreichbar sind, aber keine sensiblen Wohnlagen belasten. Es gibt in unserer Stadt Flächen, auf denen gemeinschaftliches Public Viewing möglich ist, ohne Konflikte zu verschärfen.“
Der Antrag sieht vor, auch Kooperationen mit lokalen Unternehmen zu prüfen, um tragfähige und attraktive Angebote zu entwickeln.
„Es geht nicht um ein Entweder-oder, sondern um eine vernünftige Lösung“, so Fischer abschließend. „Wenn wir frühzeitig planen, können wir ein Konzept auf den Weg bringen, das von vielen getragen wird und unserer Stadt ein positives Gemeinschaftserlebnis ermöglicht.“


