
100 Jahre Stadthalle – SPD-Fraktion blickt auf die Geschichte Mülheimers guter Stube
24. August 2026Die Fraktionen von CDU und SPD im Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr
begleiten die Planungen zum Ausbau der A40 weiterhin kritisch. Im
Mittelpunkt der Kritik steht dabei zunehmend die aus Sicht beider
Fraktionen unzureichende Kommunikation der Autobahn GmbH.
„Wir erwarten von der Autobahn GmbH eine transparente und
nachvollziehbare Kommunikation über die weiteren Planungen. Seit
geraumer Zeit liegen zahlreiche Fragen zu den verkehrlichen, finanziellen
und städtebaulichen Auswirkungen des Vorhabens vor, ohne dass diese
bislang ausreichend beantwortet wurden“, erklären die Sprecher des
Mobilitätsausschusses von CDU und SPD Dr. Roland Chrobok und Carsten
Trojahn.
Gerade bei einem Projekt von dieser Größenordnung sei es nicht
akzeptabel, dass wesentliche Fragen zur zukünftigen Verkehrsführung und
zur konkreten Ausgestaltung der Infrastruktur offenbleiben. Inzwischen
haben sich weitere Fragen ergeben, die von CDU und SPD im kommenden
Mobilitätsausschuss thematisiert werden sollen.
Besonders kritisch sehen beide Fraktionen die Diskussion über einen
lediglich abschnittsweisen Ausbau der A40. Solange nicht klar dargestellt
wird, wie die Verkehrsinfrastruktur auf dem entscheidenden
Streckenabschnitt zwischen Mülheim-Heißen und Essen-Zentrum langfristig
funktionieren soll, bleiben aus Sicht von CDU und SPD wesentliche Fragen
unbeantwortet. Auch die mögliche Engstelle im Bereich Essen-Zentrum
müsse bei allen Planungen berücksichtigt werden. Ferner sind
Anwohnerinteressen hinreichend zu berücksichtigen.
Klare Forderung für die Mellinghofer Straße
Unabhängig von der weiteren Ausgestaltung des A40-Ausbaus besteht für
CDU und SPD eine klare Erwartung für den Bereich der Mellinghofer Straße:
Sollte die dortige Brücke im Zuge eines Ausbaus der A40 erweitert oder
vollständig neu gebaut werden, muss sie von vornherein ausreichend
dimensioniert werden.
Die Unterführung unter der A40 muss nach den Vorstellungen von CDU und
SPD genügend Platz für alle erforderlichen Fahrspuren, sichere und
ausreichend dimensionierte Fuß- und Radwege sowie eine Straßenbahn mit
eigener Trasse bieten. Eine heute zu knapp bemessene Brücke, die
zukünftige Verkehrsentwicklungen bereits bei ihrer Planung einschränkt,
soll ausdrücklich vermieden werden.
„Wenn an dieser Stelle ohnehin in die Infrastruktur eingegriffen wird, muss
die Chance genutzt werden, eine zukunftsfähige Lösung zu schaffen. Eine
neue oder ausgebaute Brücke darf nicht nur für den heutigen Bedarf geplant
werden. Sie muss den notwendigen Raum für den motorisierten Verkehr,
den Fuß- und Radverkehr sowie eine leistungsfähige Straßenbahntrasse
sichern“, so Chrobok und Trojahn dazu abschließend.


