Das Kloster Saarn, welches in diesem Jahr seinen 800. Geburtstag feiert, zählt, besonders nach seiner Restaurierung im Jahr 1989, zu den wichtigsten Kulturdenkmälern Nordrhein-Westfalens. Großen Anteil an diesem Erfolg trägt der Verein der Freunde und Förderer, der unter anderem das Museum, welches sich in den Kellergewölben des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters befindet, unterhält und dort mit verschiedenen Exponaten die bewegte Geschichte des Klosterlebens wiedergibt.

Unter Führung von Wolfgang Geibert, erlebten die Fraktionsgäste die amüsante und lehrreiche Ausstellung „Anno Tobak – Alles in Butter“, die mit besonderen Gegenständen aus dem Museumsfundus die Geschichte des Klosters illustriert. Auch ohne sachkundige Begleitung lohnt ein Besuch, da bei der Konzeption des Museums besonders viel Wert auf die Möglichkeit des Selbstlernens gelegt wurde. Ebenfalls sehenswert ist der Klosterinnenhof mit seinem Kräutergarten, der der Gruppe durch Hans-Theo Horn, Vorsitzender des Fördervereins, vorgestellt wurde.

Magarete Wietelmann, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, zog ein positives Fazit: „Ich finde es schön zu sehen, mit wie viel Liebe zum Detail die ehrenamtlichen Betreuer arbeiten. Dieser Enthusiasmus bereichert das kulturelle Angebot unserer Stadt und sollte durch die Politik unterstützt werden. Aber auch als Privatperson kann man dem Förderverein unter die Arme greifen. Jede Mithilfe ist willkommen.“