Die SPD-Fraktion spricht sich für Impfangebote an Mülheimer Schulen aus. „Wir müssen es schaffen, die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte vor einer Ansteckung mit COVID 19 zu schützen und auch bei einer möglichen neuen Infektionswelle die Schulen im Regelbetrieb offen zu lassen“, fordert der bildungspolitische Sprecher Mathias Kocks.
Viele Akteure, wie z.B. der Deutsche Städtetag, setzen sich für verstärkte Impfangebote an Schulen ein. Das Land Schleswig-Holstein bietet bereits Impfungen für Schülerinnen und Schüler an seinen Schulen an“, weiß Gabi Hawig, SPD-Stadtverordnete und Vorsitzende des Bildungsausschusses.
Aus Sicht der Sozialdemokraten sollte alles getan werden, um möglichst viele Eltern zu motivieren, ihre Kinder impfen zu lassen. „Selbstverständlich darf das nur auf freiwilliger Basis geschehen. Einige Eltern haben sich privat bereits um eine Impfung ihrer Kinder gekümmert. Es sollten aber auch die Eltern erreicht werden, die den Zugang dazu aus unterschiedlichen Gründen nicht haben. Dies ist an Schulen möglich, dazu ist aber eine gute Aufklärungsarbeit zwingend erforderlich“, so Hawig.
Unterrichtsausfälle aufgrund von Impfungen sind nach Auffassung der Bildungspolitiker im Hinblick auf die bisherigen Auswirkungen der Pandemie auf den Schulbetrieb unbedingt zu vermeiden. Auch die organisatorische Verantwortung dürfe nicht zu Lasten der Schulen gehen. „Auf keinen Fall dürfen die Schulen selbst zusätzlich mit der Durchführung möglicher Impfaktionen belastet werden. Hier ist die Verwaltung in der Pflicht“, fordert Mathias Kocks.